Krieg und Heimat
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Aktuelles (25.09.2017)
Zur Wahl: nun ja, es hätte schlimmer kommen können. Es gibt indes kein Zurückweichen vor Rechtsradikalen, auch nicht den verdeckt agierenden. Wie bereits angekündigt, beginne ich jetzt mit der neuen Bilderserie aus meinem Besuch in Danzig. Siehe hier. Endlich komme ich wieder einmal zur Pflege meiner website. Es war viel los, u.a. Urlaubszeit und zusätzliche berufliche Belastungen. Indes beginnt der Urlaub für mich erst so richtig. Ich werde die deutsche Provinz einmal verlassen und mich nach Tansania verfertigen, dies u.a. auch wegen des blutigen Kolonialkriegs dort. Die deutschen Schutztruppen haben tausende Menschen auf dem Gewissen. Ich werde einige der zentralen Schauplätze besuchen. Dann haben wir eine sehr gute Nachricht. Endlich hat mein Kollege und Freund Stefan Brenner seine Dissertation publiziert, eine exzellente Arbeit: Dann wird meine eigene Publikation über das Unternehmen “Mammut” im Irak von 1943 bald erscheinen. Es ist eine Aktenpublikation, die ich zusammen mit meinem kurdischen Kollegen Pherset Rosbeiani aus Arbil, Irak, herausgebe. Der Wegweiser Baltikum wird fast gleichzeitig erscheinen. Ich freue insbesondere über dieses Werk, weil die Region auch Teil der Vergangenheit meiner Familie ist. Dann wird ein weiteres Werk der NATO-Reihe erscheinen, die Arbeit von Harald van Nes, der über Live Oak, die westliche Organisation zur Aufrechterhaltung der Zugänge nach Berlin im Kalten Krieg, schreibt. Ein wunderbarer Beitrag zur historisch- politischen Orientierung heute: die baltischen Staaten sind trotz aller geänderter Rahmenbedingungen mit Berlin im Kalten Krieg vergleichbar. Ich gehe den Band heraus. Dann noch ein kleiner Hinweis zur Wahl, jetzt am Wochenende. Bedenkt und wählt das Richtige ;-). Will auch heißen: keine rechtsradikalen Pöbler und Lügner. Das geht gar nicht. Lang lebe die Demokratie. Hallo everybody. Wieder sind zwei Monate im Flug vergangen. Ich bin wohlauf und guten Mutes. Wie Johnny Cash sang: “Along about Eighteen Twenty Five - I left Tennessee very much alive.” Ich war kürzlich in Danzig, um auf Spurensuche auch meiner mütterlichen Verwandtschaft (Familie Schrage / Piorkowsky) zu gehen. Es sind einige sehr interessante Zusammenhänge zu Tage getreten. So dürfte meine Mutter im Kinderbett 1939 wohl die Schüsse von der Polnischen Post gehört haben (wenn sie nicht evakuiert wurde). Ich habe viele Bilder. Forschungen folgen. Zunächst muss ich indes noch die alte Reise aus 2016 abarbeiten.  Der aktuelle Stand ist hier zu finden. Der Reisebericht für das Ostpreußenblatt ist fertig, verzögert sich jedoch infolge Krankheit bei der Redaktion (auch Grüningen wird indes nicht vergessen). Was nach wie vor eindeutig klar bleibt und zwar gerade aus der Erkenntnis der Geschichte meiner Vorfahren: Gott schütze alle Flüchtlinge auf dieser Welt. Mögen sie Zuflucht und Sicherheit finden. Lang lebe die EU und die rechtsstaatliche Demokratie! Dann nochmals der Hinweis auf das sehr gute Familienbuch von Peter Laux und Egon Perkuhn für das Kirchspiel Schaaken publiziert. Das Buch ist ein Muss für alle, die ihre Wurzeln hier haben und daran interessiert sind. Eine Fülle von Informationen, darunter auch Beruf und Sterbeursachen. Mit diesem Buch wird den Bewohner des Kirchspiels ihre Geschichte wiedergegeben.                                 Ich selbst mache mich wissenschaftlich wieder in Richtung alte Heimat auf, wenn auch in anderen Zusammenhängen. Ich werde, nach dem großen Erfolg des Wegweiser Irak und Syrien, auch den Wegweiser Baltikum herausgeben, dies zusammen mit meinem Kollegen Stefan Maximilian Brenner. Wie schon beim Wegweiser Irak und Syrien haben wir hochkarätige Wissenschaftler an Bord. Das Thema bleibt auch dauerhaft aktuell. Wir sollten dabei immer auch daran denken, dass es vielen Menschen in anderen Weltgegenden wirklich schlecht geht. Von den schrecklichen Terrorregimen gerade in Syrien und deren Helfershelfer bzw. deren Sympathisanten auch in Deutchland sollte man sich zwar die Feiertages nicht verderben lassen. Indes gehört meine Solidarität und meine Anteilnahme allen Syrern und Irakern, insbesondere denen, die auf der Flucht sind. Allein schon deshalb (und aus einer ganzen Reihe anderer Gründe) gibt es für uns hier in Deutschland vor allem eines zu bewahren: die europäische Solidarität, die EU und die NATO. Nationalistische Hetzer, Pöbler und Hasser müssen eingedämmt werden. Eine wie auch immer geartete “postfaktische” Gesellschaft wäre das Ende von Demokratie und Anstand. Wir hatten hierzulande schon einmal die Abkehr vom rationalen, humanistischen Diskurs. Da ist dann u.a. so ein Mist wie der “Mythus des 20. Jahrhunderts” oder “Die Herrschaft der Minderwertigen” publiziert worden (nur kl. Beispiele). Leider konnte ich in den letzten Wochen keine neuen Infos einstellen, da ich viel unterwegs war, hier unter anderem zwei Wochen in Israel. Dieser Besuch war wichtig, u.a. um das geistige Klima dort kennenzulernen. Ich werde dann im Winter Bilder einstellen (ja, nachdem ich die Bilder von meiner Reise in den Königsberger Oblast eingestellt habe). Als ich aus dem Heiligen Land zurückgekehrt bin, wartete eine freudige Überraschung auf mich: der “Wegweiser Irak und Syrien”, von mir herausgegeben, ist endlich erschienen! Das Buch versammelt die wichtigsten Orientalisten Deutschlands und prominente internationale Fachleute. In einfacher Sprache werden die komplexen Zusammenhänge in diesen Ländern dargestellt. Wir freuen uns auf eine breiter Leserschaft und natürlch auch auf Kommentare. Infos dazu im Buch. Das Buch ist als Serviceleistung hier als pdf downloadbar. Die Gefahren, gerade auch von außen (aber nicht nur), bleiben leider bestehen. Daher sind weitere Worte nicht zu umgehen. Und hier bleibt auch nach wie vor eindeutig und klar festzuhalten: jeder der nationalistische Eigenwege geht und meint, man könne in Europa wieder wie vor über 100 Jahren agieren, handelt gegen die Interessen Deutschlands! Wer die EU und gar die NATO abschaffen will, sägt an unserem eigenen Ast. Wer das immer noch nicht begriffen hat, kann ja einmal “Front National” und “hybride Kriegführung” googeln. Deutschland ist ohne EU und NATO gar nicht denkbar und auch nicht zu verstehen. Außerdem: wer den Begriff “völkisch” als normales Vokabular für den täglichen Gebrauch einsetzen will, ist kein Demokrat. Und: wer mir eine wie auch immer geartete “Leitkultur” aufzwingen will, bedroht meine Freiheit. Jetzt sind auch die Bilder von der Ordensburg Liska-Schaaken hier online. Siehe bei Ostpreussen heute. Ich habe wieder einige neue Bilder von meiner Ostpreussen-Reise eingestellt, diesmal von Rauschen / Swetlorsgk und Palmnicken / Jantarnyi. Siehe hier. Da ich die homepage nur nach Feierabend betreuen kann, geht es nur langsam voran. Die Sektion zu Grüningen muss leider noch warten. Sie kommt aber bestimmt. Dann wieder Brexit: jeder EU-Feind sollte sich gut überlegen, was er oder sie macht. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Wenn ich es recht sehe, hat die “Exit”-Euphorie außerhalb von GB inzwischen einen leichten Dämpfer bekommen. Leider muss in dieser Ausgabe von “Aktuelles” den Brexit kurz erwähnen. Ich finde das nicht sehr gut, auch weil ich ja selbst Großbritannienhistoriker bin. Nun ja, eigentlich ist das nicht wirklich neu. Die NATO hat in der Hightime des Kalten Krieges auch Austritte zu verdauen gehabt: die Franzosen 1966, die Griechen 1974. They all came back. Bei aller Trauer: die Briten müssen jetzt zügig raus und zwar mit einem sauberen Schnitt. Wenn sie fair sind, sehen sie das selber ein. Ansonsten muss die EU wie die NATO seinerzeit vorgehen: es muss notfalls ein Gremium geschaffen werden, in dem alle neuen Entscheidungen getroffen werden, aber ohne die Briten. In der NATO war dies lange das Defence Planning Committee (DPC), in dem die Franzosen ausgeschlossen waren. Raus heisst raus. Nicht noch irgendwelche Spielchen spielen, so a la: ich bin raus, aber irgendwie doch nicht, ich bestimme immer noch mit, so wie es mir gerade in den Kram passt. Im Übrigen: Irgendwelche Spekulationen, man könne das Referendum noch irgendwie ungeschehen machen, sind vollkommen unsinnig. Noch ein kleines Wort an die EU-Feinde: Nirgendwo haben die kleinen Staaten so viel Mitspracherecht wie in der EU. Wenn die EU zerbricht, haben wir wieder das alte Großmachtspiel. Nun gut: Deutschland wird da seinen Platz haben. Bloß wo bleiben dann die Dänen, die Niederländer und die Österreicher? Trotz allem: auch hier wieder neue Bilder von meiner Reise nach Ostpreussen. Wieder auf der Unterseite Ostpreussen heute. Jetzt habe auch etwas Zeit, um von einigen Erfolgen zu berichten. Meine letzten beiden Bücher sind sehr positiv aufgenommen worden. Hier links auf zwei wichtige Rezensionen, einmal in der FAZ und eine auf HSozKult. Das ist sehr erfreulich für mich. In diesem Zusammenhang kann ich berichten, dass demnächst eine neues Werk von mir erscheinen wird, der “Wegweiser zur Geschichte Irak und Syrien”, den ich im Auftrag des ZMSBw herausgeben werde. Dort sind alle wichtigen Basisinformationen zu beiden Ländern seit den alten Sumerern bis heute enthalten. Ich freue mich auf die Veröffentlichung! Ich habe wieder neue Bilder in der Sektion Ostpreussen heute eingestellt. Siehe dort. Noch ein kleiner Hinweis auf eine Bilderserie im näheren Umkreis. Ich war letztes in Brandenburg an der Havel und habe dort wider Erwarten noch die alten (wenn auch inzwischen renovierten) Gebäude der Sabotageschule der Abwehr der Wehrmacht (Abwehr II, Sabotage und Zersetzung) vorgefunden. Dies ist im Zusammenhang mit dem Projekt “Mammut” zu sehen. Der Kurde Ramzi wurde dort 1942/43 an Sprengstoff ausgebildet. Die Bilder sind hier zu finden. Die Reise durch das Samland: erster Tag. Hier ein paar Bilder. Siehe abwechselnd Ostpreussen heute oder Schaaksvitte 2016. Ich habe neue Bilder eingestellt, dies entlang der Chronologie meiner Reise. Siehe abwechselnd Ostpreussen heute oder Schaaksvitte 2016. Die neue Reise beginnt: ich habe angefangen, die ersten Bilder meiner Tour durch das Samland einzustellen. Siehe in Ostpreussen heute. Hallo zusammen! Welcome back auf meiner neugestalteten homepage. Aus vielerlei Gründen, darunter auch technischen (Ende von Windows XP, Zusammenbruch von data becker, zus. Zeitplanung, Krankheit), hat es über eineinhalb Jahre gedauert, bis ich die website neu starten konnte. Ich musste neue Software einsetzen und alles transferieren. Jetzt aber bin ich froh, wieder online zu sein. Einige Hinweise (siehe dazu auch Willkommen - hier auch einige neue Bemerkungen von mir zur aktuellen politischen Lage gerade auch vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik, die mich wie viele Deutsche ja auch aus historischen Gründen angeht): Vieles dieser website wurde von der alten Version übernommen, auch weil es weiter wichtig ist (Daten zu Bernd Lemke, Schaaksvitte). Einiges kommt hinzu (Orient, Kurdistan, Grüningen), einiges wurde gelöscht, u.a. weil nicht mehr aktuell. Da ich jetzt doch endlich wieder online gehen wollte, sind einige Unterseiten noch nicht (wieder) komplett, darunter auch Bildmaterial. Dies wird in den nächsten Wochen ergänzt. In diesen Fällen ist ein Baustellenzeichen zu finden.