Krieg und Heimat
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Als diese homepage geschaffen wurde, gab es bereits etliche websites zu Ostpreußen. Dieses Feld hat inzwischen teils erhebliche Ausdehnung erfahren. Es ist an dieser Stelle nicht möglich, alle Beiträge auch nur annähernd zu erfassen. Die folgenden Hinweise verstehen sich als Hilfe zum Einstieg. Wer spezielle Informationen sucht, wird mit etwas Fantasie beim Surfen nach kurzer Zeit fündig werden. Die nachstehend angebenen websites bieten eine Fülle weiterführender Links.
Für sämtliche hier aufgeführten Links wird keinerlei Gewähr übernommen. Dies gilt insbesondere auch für die Inhalte. Die genannten websites wurden vor allem deshalb aufgenommen, weil sie allgemein gute Informationen zu Land und Leuten bieten. Die homepage "Krieg und Heimat" identifiziert sich durch die Nennung dieser website nicht mit der Meinung der Autoren der genannten websites. Damit wird umgekehrt jedoch auch keine Aussage über Letztere getroffen, sondern lediglich der Tatsache Rechnung getragen, dass wir deren Meinung nicht kennen. Aufgenommen wurden nur deutschsprachige websites, dies ausschließlich wegen fehlender Sprachkenntnisse. Damit ist kein Urteil über anderssprachige websites verbunden.
>>> http://www.ostpreussen.net bietet neben allgemeinen historischen, geografischen und kulturellen Informationen vor allem einen Ortsindex, über den eine individuelle Recherche betrieben werden kann. Diese Seite ist teils wesentlich erweitert worden, geht aber teils selektiv bei der Auswahl der Informationen bzw. der Verlinkungen vor. Insgesamt wird dort die größte Fülle an weiterführenden Hinweisen gegeben. Ähnliches bieten die "Ostpreussenseiten", wenn auch nicht derart ausführlich. Dort gibt insbesondere eine Sektion für Anfrage zum Verbleib von Angehörigen. >>> http://www.ostpreussen.de.vu Die homepage der Heimatkreisgemeinschaft Landkreis Königsberg e.V. nimmt sich eher bescheiden aus, bietet aber dennoch einige interessante Informationen zu Schaaken. >>> http://www.koenigsberg-land.de Besser ausgestattet ist die homepage der Kreisgemeinschaft Fischhausen (westlicher Teil des späteren Kreises Samland): >>> http://www.kreis-fischhausen.de Ausgezeichnete Informationen über die Verwaltungsgliederung und deren Veränderung (inkl. Ortsverzeichnissen) bietet die homepage "Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945", hier die Unterseite zu den Landkreisen Königsberg-Stadt, Königsberg-Land und Fischhausen (Letztere ab 1939 Landkreis Samland) >>> http://territorial.de/ostp/koen/ksaml.htm Verwiesen sei ferner auf die homepage der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher. Diese bemüht sich seit 1958 um die Aufarbeitung der genealogischen Geschichte der ehemaligen deutschen Ostgebiete. Für zahlreiche Bilder zum Ort Pobethen sowie zu weiteren samländischen Orten siehe die website http://www.pobethen-dietmar.de/index.html Für Augenzeugenberichte sei auf das filmbiografische Projekt "Was für ein Leben" verwiesen. Dort sind auch Vertriebene repräsentativ vertreten. >>> http://www.was-fuer-ein-leben.de
Die Beschäftigung mit Ostpreußen und dem Samland, die seit 1990 wieder eine gewisse  Renaissance erfahren hatte, ist inzwischen stabil etabliert, ohne dass sich indes ein neuer starker boom abzeichnen würde. Wissenschaftliche Literatur erscheint immer wieder. Nach wie vor sind die Ereignisse der Jahree 1944 - 48 stark vertreten (nicht zuletzt auch u.a. endlich die Aufarbeitung des Todesmarsches der Juden nach Palmnicken), indessen gibt es immer stärker auch andere Themen, so etwa im kulturgeschichtlichen Bereich. Immerhin gibt es inzwischen auch Überblicksdarstellung und auch schon Monografien zu anderen Themen, die u.a. auch zur Zeit vor dem 20. Jahrhundert. Im Folgenden werden Hinweise nur zur Fachliteratur bzw. seriösen Überblickswerken gegeben. Die Auflistung bleibt dabei zunächst noch erweiterungsbedürftig, weil nur die Werke aufgelistet werden, die ich auch wirklich in der Hand hatte. Sämtliche Hinweise sind mit dem Blickwinkel auf den Kreis Samland hin ausgerichtet. Eine allgemeine Bibliografie zur Geschichte Ostpreußens würde den Rahmen dieser homepage sprengen.
Generell kann gesagt werden, dass zur Zeit wohl eine Art zweite Welle an derartigen Publikationen stattfindet. Die erste ergab sich in den fünfziger und sechziger Jahren, als zahlreiche Flüchtlinge ihre Erlebnisse zu Papier brachten. Einen offiziellen Startpunkt bildete die mehrbändige Reihe des damaligen Vertriebenenministeriums: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, 3 Bde., München 1954 (Nachdr. 1984) [= Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene, Bd. I/1-3].
Fachliteratur: Die wohl beste Gesamtdarstellung neuesten Datums zur Geschichte Ostpreußen seit den Anfängen bietet (wenn auch gelegentlich mit etwas seltsamen Bemerkungen zum Verhältnis Ostpreußen zur deutschen Nation seit 1870/71): Andres Kossert, Ostpreussen, Geschichte und Mythos, 2. Aufl. München 2007. Speziell für das Samland gibt es keine neuere wissenschaftliche Gesamtdarstellung. Einen, wenn auch eher bruchstückhaften Anfang markiert: Klaus Schulze-Sanddorf, Bausteine zur einer Regionalgeschichte des Samlandes (Ostpreußen), Drethem/Elbe (Selbstverlag) 2. Aufl. 2007. Gute Primärinformationen immerhin bietet: Klaus von der Groeben, Landräte in Ostpreussen, Ein Beitrag zur Verwaltungsgeschichte des Samlandes, Köln Berlin 1972. Als Basisinformation kann darüber hinaus einstweilen eine Dissertation älteren Datums dienen: Rudolf Jankowsky, Samland und seine Bevölkerung, Inaugural-Dissertation an der philosophischen Facultät der Albertus-Universität zu Königsberg i.Pr. 1902. Downloadbar als pdf-Datei unter: http://www.schaper.org/ahnen/jankowsky/rudolf/index.htm. Für die Zeit von 1928 - 1939 ist unerlässlich und als Standardwerk zu nennen: Christian Rohrer, Nationalsozialistische Macht in Ostpreußen, München 2006. Rohrer bezieht sich selbstverständlich in erster Linie auf die NSDAP. Da aber tiefergehende politik- und sozialgeschichtliche Studien weiterhin Mangelware bleiben, kann diese Dissertation bis auf Weiteres auch allgemein als Leitwerk für diese Sparten dienen. Eine wichtige neue Publikation zur Aufarbeitung des Schicksals der Juden ist die Arbeit zum Todesmarsch nach Palmnicken: Martin Bergau, Todesmarsch zur Bernsteinküsten: Das Massaker an den Juden im ostpreußischen Palmnicken 1945. Zeitzeugen erinnern sich, Heidelberg, 2. Aufl. 2007. Zur Stadt Königsberg bleibt als Standardwerk wohl weiterhin gültig (und wird evt. auch in Zukunft nicht mehr erreicht): Fritz Gause, Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preussen (1958), 3. Aufl. Köln 1996.